Hermann Hesse

Thomas Mann schrieb einmal über Tolstoi: „Er hatte das Format des neunzehnten Jahrhunderts, dieser Riese, der epische Lasten trug, unter denen das so viel schmächtigere und kürzer atmende Geschlecht von heute zerknicken würde.“ Mutatis mutandis ließe sich dies auch im Rahmen eines von unserer Gegenwart, von den heutigen Generationen ausgehenden Blickes auf Hermann Hesse sagen. Denn dieser lebte und schrieb – in krassem Gegensatz zu uns Heutigen – in einer Zeit der geistigen und schriftstellerischen Giganten (Thomas Mann, Stefan Zweig, Kafka, Rilke, Musil, Döblin, Robert Walser, Heimito von Doderer …) – und er war selber einer. Der Verfasser des Glasperlenspiels, der schon ab seinem 12. Lebensjahr wusste, dass er „entweder ein Dichter oder gar nichts werden wollte“, hat mit seinen Romanen, Erzählungen und Gedichten nicht nur ein riesiges belletristisches Werk geschaffen, er hat auch mehrere Tausend Seiten umfassende journalistische, essayistische, politische sowie zeit- und kulturkritische Artikel verfasst (in denen er sich als äußerst hellsichtiger, mitunter geradezu hellseherischer Zeitdiagnostiker erweist). Darüber hinaus hat er uns mehrere Tausend Aquarelle und Zeichnungen sowie 3000 Buchbesprechungen hinterlassen, über die ein so überaus kritischer Geist wie Kurt Tucholsky urteilte: „Seine Buchkritiken […] haben zur Zeit in Deutschland kein Gegenstück. […] Aus jeder Buchkritik Hesses kann man etwas lernen, sehr viel sogar.“[1] Und als sei all dies noch nicht genug hat Hesse auch noch viele Tausende von Leserbriefen beantwortet, zu seinen Lebzeiten erhielt er mehr als 40 Tausend Zuschriften von seinen Lesern. Aber Hermann Hesse hatte ja schließlich auch etwas zu sagen: Zwar war er ähnlich wie Thomas Mann auf dem Gymnasium gescheitert, das er ebenso wie dieser bereits nach der Sekunda, also mit mittlerer Reife, verließ (Hesse im Alter von 16 Jahren, Thomas Mann mit 18, weil er zweimal sitzen geblieben war), doch hat er sich im Laufe der nachfolgenden Jahre – ebenso wie sein Lübecker „Kollege“ und Freund – als Autodidakt eine ungeheuer breite und tiefe Bildung erworben, mit der er so manchen heutigen Professor aus den Geisteswissenschaften, die ja bekanntlich zu weiten Teilen der Fachidiotie (sowie der ideologischen Verblendung) erlegen sind, weit in den Schatten stellen würde. Denn er besaß nicht nur eine hervorragende Kenntnis der Weltliteratur, ihn zeichnete auch ein sehr weites Wissen in den Bereichen Kunstgeschichte, Musik, Naturkunde, Religionen, Psychoanalyse und Philosophie aus. Obwohl Hermann Hesse zu den meistübersetzten und meistgelesenen deutschen Autoren zählt (weltweit wurden mehr als 120 Millionen seiner Bücher verkauft; Stand: Anfang 2007), spielt er im gymnasialen Deutschunterricht sowie in den germanistischen Seminaren unserer Universitäten praktisch keine Rolle, und auch viele unserer Literaturkritiker weiger(te)n sich hartnäckig, seine herausragenden literarischen Qualitäten zu erkennen.[2] Hesses Prosa zeichnet sich durch Wohlklang und Musikalität und – was für Viele überraschend sein wird – eine enorme lexikalische Breite aus: Im Rahmen einer computergestützten Analyse haben amerikanische Germanisten ermittelt, dass unter den klassischen deutschen Autoren Hesse nach Goethe den größten Wortschatz aufweist.[3] Vor allem jedoch ist sein außergewöhnliches Talent zur plastisch-sinnlichen Darstellung hervorzuheben, das ihm selbst ein so scharfzüngiges notorisches Lästermaul wie Kurt Tucholsky bescheinigte: „Er kann, was nur wenige können. Er kann einen Sommerabend und ein erfrischendes Schwimmbad nicht nur schildern, das wäre nicht schwer. Aber er kann machen, dass uns dabei heiß und kühl und müde ums Herz wird.“ Schauen wir uns hierzu einmal ein Beispiel an! In Hesses Prosaminiatur Strand (1921) heißt es: „Dieser Sommer ist von indischer Glut. Auch der See ist längst nicht mehr kühl, aber am Spätnachmittag weht jeden Tag ein Wind gegen unsern Strand, dann ist es Erfrischung, in den Wellen zu baden und dann nackt im Winde zu stehen. […] Ich hänge den Rucksack an einen Ast, ich reiße die Kleider ab, kaum ertragen die nackten Fußsohlen den durchglühten Kies. Das seichte Wasser, in das ich trete, ist warm wie die Luft, erst draußen beim Schwimmen empfinde ich eine Ahnung von Kühle, tief tauche ich in den dunklen blauen Abgrund hinab. Ich lege mich auf den Rücken, treibe lang, jede Welle schlappt mir launass über Augen und Mund, aber der Wind kühlt, langsam, mit leisem Saugen zieht er die Hitze aus meiner aufatmenden Haut. Gestillt kehre ich zurück, rolle mich eine Weile im seichten Strandwasser, springe hoch und werfe mich in den brennenden Sand an die Sonne, liege lange tot, um nochmals heiß zu werden und das Spiel noch einmal zu spielen. Zweimal, dreimal spiele ich es, lasse mich braten, lasse mich kühlen. Alle Leidenschaft, alle Mühsal und aller Reiz des Lebens ist in diesem Spiel gespiegelt, alles Rennen und Ruhen, Brennen und Erlöschen, Rasen und Erschlaffen.“

All diese und andere Vorzüge, die Hesse als Autor auszeichnen, wurden von Marcel Reich-Ranicki und vielen anderen Kritikern und Germanisten erstaunlicher- und unverständlicherweise nicht erkannt, nein, das deutsche Feuilleton mit seinen Großkritikern (allen voran die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Spiegel und Die Zeit) hielt es stattdessen für gerechtfertigt, Hermann Hesse zu verspotten und mitleidig zu belächeln. In einem Vortragsmanuskript des Hesse-Herausgebers Volker Michels findet man hierzu einen eindrucksvollen Überblick, aus dem hier lediglich ein Beispiel präsentiert werden soll.[4] Marcel Reich-Ranicki schrieb 1973 in seiner Rezension des ersten Bandes von Hermann Hesses Gesammelten Briefen, die er mit dem hocharroganten Titel: „Unser lieber Steppenwolf. Ein Beitrag zur deutschen Sentimentalität“ versah (der Einschub in eckigen Klammern stammt von Volker Michels):

„Der schwärmerisch singende Asket in kurzen Hosen [kennen Sie, meine Damen und Herren, ein Bild von Hesse in kurzen Hosen? Ich jedenfalls habe noch kein einziges gesehen!], der jugendbewegte Klassiker der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts, ihr biederster Rebell und sentimentalster Anarchist, unser lieber wackerer Steppenwolf, gehört zu jenen Schriftstellern, die sich leicht und nicht zu Unrecht verspotten lassen … Für die heutige Jugend ist Hesse zu deutsch … Mit seiner anachronistischen und weltfremden Literatur hat er oft Unheil angerichtet.“

Bei der Lektüre dieser und anderer hämegetränkter Äußerungen, die viel Überheblichkeit, jedoch nie stichhaltige Argumente gegen den Autor enthalten, kommt einem eine Zeile aus Shakespeares wunderbarem 66. Sonett in den Sinn: „Und Narren urteiln über echtes Können“.

Neben den oben genannten literarischen Vorzügen wurde auch eine weitere Qualität Hesses, die gerade unter deutschen Schriftstellern Mangelware ist, vom unfehlbaren Literaturpapst und anderen „Literaturkennern“ nicht gesehen: Aus Tucholskys apodiktischem Urteil „Hesse hat keinen Humor“ machte Reich-Ranicki gar eine „schlechthin phänomenale Humorlosigkeit“,[5] was doch sehr verwundert, denn Hesses überaus humorvoller Kurgast und seine humoristischen Prosatexte und Gedichte, von denen seit 1986 eine Blütenlese vorliegt,[6] waren nicht nur Reich-Ranicki und Co. zugänglich, sondern waren auch schon zu Zeiten der genialen Spottdrossel veröffentlicht (zur „Entlastung“ Tucholskys muss hier jedoch betont werden, dass dieser kurze Zeit nach seinem Verdikt bereits einräumte, dass er damit falsch gelegen habe). Nicht nur für viele Leser, auch für viele renommierte Autoren, wie etwa Thomas Mann, Stefan Zweig oder auch Hermann Burger („Der Dichter aus Montagnola ist eine Weltmacht“), bestand an dem hohen literarischen Wert von Hesses Werken nie ein Zweifel. Doch der Steppenwolf hatte auch außerhalb des deutschen Kulturraumes prominente Bewunderer, wie etwa André Gide, der – soweit ich sehe – Hesses Größe als Schriftsteller so prägnant und wohlformuliert auf den Punkt gebracht hat, wie niemand sonst: „Hesse verfügt über alle jene Eigenschaften, die ich in der Kunst am höchsten schätze; er hat die elegante Form zusammen mit der Tiefe, die emotionale Intensität verbindet sich bei ihm mit artistischer Diskretion und Disziplin. Hinzu kommt sein wundervoller Humor, eine seltene Tugend, gerade bei deutschen Schriftstellern! Die meisten von ihnen nehmen sich selbst zu ernst. Nicht aber Hermann Hesse. Er bringt es fertig, über sich selbst zu lachen, ohne Zynismus oder Bitterkeit, sondern mit heiterer Würde und echter Selbstironie“.[7] Zur Veranschaulichung hierzu das folgende Gedicht:

Pfeifen

Klavier und Geige, die ich wahrlich schätze,
Ich konnte mich mit ihnen kaum befassen;
Mir hat bis jetzt des Lebens rasche Hetze
Nur zu der Kunst des Pfeifens Zeit gelassen.

Zwar darf ich mich noch kein Meister nennen,
Lang ist die Kunst und kurz ist unser Leben.
Doch alle, die des Pfeifens Kunst nicht kennen,
Bedaure ich. Mir hat sie viel gegeben.

Drum hab ich längst mir innigst vorgenommen,
In dieser Kunst von Grad zu Grad zu reifen,
Und hoffe endlich noch dahin zu kommen,
Auf mich, auf euch, auf alle Welt zu pfeifen.

Dass Hermann Hesse trotz seines herausragenden literarischen Œuvres in unseren Schulen und Universitäten sowie auch in unseren Feuilletons und dem sonstigen Kulturbetrieb so gut wie gar nicht (mehr) präsent ist, kann kaum verwundern. Der herrschende neo-sozialistische Zeitgeist, der auf die Uniformierung der Bürger, auf ein Kollektiv von Einheitsmenschen mit einer „richtigen“ Einheitsgesinnung abzielt, wird einen Teufel tun und einen Autor wie Hermann Hesse revitalisieren, einen Solitär, einen Individualisten, dem jede Form von dogmatischem Kollektivismus verhasst war, und für den Unangepasstheit und gedankliche Freiheit und Eigenständigkeit besonders wichtige Werte darstellten, Werte, durch die der Mensch überhaupt erst zum Menschen werde. „Nichts fürchtet die Regierung einer modernen Massendemokratie […] mehr als einen selbständig denkenden Menschen“ (Norbert Bolz), und deshalb ist unsere Demokratur nicht sonderlich daran interessiert, dass viele Menschen, vor allem junge, wieder mit Begeisterung Hesses Werke lesen, die durchweg dem intoleranten linken Mainstream mit seiner Apotheose des Kollektivs entgegenstehen. Nun mag ein pfiffiger Zeitgeistadept argumentieren, dass man einen Prediger des Eigensinns (Eigensinn macht Spaß)[8] doch in der Tat besser nicht allzu oft zu Wort kommen lassen sollte, da Eigensinn beziehungsweise Individualismus schließlich nichts anderes als Egozentrik sei. Dass Eigensinn jedoch keineswegs Egoismus bedeuten muss, wird nicht zuletzt auch durch Hesses stark ausgeprägten Altruismus belegt, man denke etwa an seine kräftezehrende ehrenamtliche Tätigkeit für die deutsche Kriegsgefangenenfürsorge im Ersten Weltkrieg, an seine tatkräftige Unterstützung der vor dem Nazi-Regime Geflohenen sowie an sein stets offenes Ohr für seine zahlreichen Leser, denen er in schwierigen Zeiten Rat gab, Trost spendete und Mut machte. Gerade der Eigensinn und die Annahme und Entfaltung des eigenen Wesens riefen in Hesse eine zuversichtliche Sicht auf das Leben hervor, und diese mit den Jahren gewonnene Einstellung sowie seine nie versiegende Naturliebe und seine anhaltende Begeisterung für Malerei und Musik bewahrten ihn davor, angesichts der äußerst widrigen Zeitumstände, der ihm entgegenschlagenden Kleingeistigkeit der Menschen und der lebensverachtenden Politik am Leben zu verzagen, ja ermöglichten es ihm stattdessen sogar, seine Lebensfreude bis zuletzt zu bewahren, wie er uns in einem seiner Gedichte wissen lässt:

Gestutzte Eiche

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten,
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Wie hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!
Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.
Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt,
Geduldig neue Blätter treib ich
Aus Ästen hundertmal zerspellt,
Und allem Weh zum Trotze bleib ich
Verliebt in die verrückte Welt.

Enden wollen wir mit den beiden wohl bekanntesten Gedichten aus Hesses Feder, die nach meinem Geschmack auch seine beiden schönsten sind: das Gedicht Im Nebel, das die Einsamkeit des Menschen zum Thema hat, und das die verschiedenen Lebensabschnitte des Menschen behandelnde Stufen (aus Hesses Roman Das Glasperlenspiel), das nach einer Umfrage des Westdeutschen Rundfunks das beliebteste Gedicht der Deutschen ist, und dessen berühmte Zeile „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ zum geflügelten Wort wurde:

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

[1] Kurt Tucholsky: „Auf dem Nachttisch“, in: Ders., So verschieden ist es im menschlichen Leben. Prosa und Gedichte, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1996, S. 45.

[2] Man vergleiche hierzu: Volker Michels: „ʽTeils ausgelacht, teils den sentimentalen Leserkreisen überlassenʼ Zur Hermann Hesse-Rezeption in Deutschland“, Vortrag in Calw, 2003 (das Manuskript ist online abrufbar: http://www.gss.ucsb.edu/projects/hesse/papers/michels-calw-2003.pdf; Zugriff vom 08.03.2016); Volker Michels: „Außenseiter wird man nicht freiwillig. Hermann Hesse als Beispiel für viele“ (in: Hermann-Hesse-Jahrbuch, Band 1, 2004, S. 31–45); Heimo Schwilk: „Reich-Ranicki hat Hermann Hesse marginalisiert“ (Die Welt, 23.09.2012); Matthias Matussek: „Ich mach mein Ding“ (in: Der Spiegel 32/2012); Michael Kleeberg: „Ist das Zen oder Zauberei?“ (in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18.03.2012).

[3] Siehe Volker Michels: „ʽAuf den Einzelnen kommt es an!ʼ Zur Aktualität von Hermann Hesse, in: Hermann-Hesse-Jahrbuch, Band 6, 2014, S. 17.

[4] Für die Quellenangabe siehe oben in Fußnote 2 den ersten Titel.

[5] Zitiert in: Michael Limberg, Hermann Hesse, Frankfurt am Main, Suhrkamp, 2005, S. 132.

[6] Hermann Hesse, Bericht aus Normalien. Humoristische Erzählungen, Gedichte und Anekdoten. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Volker Michels, Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1986.

[7] Zitiert in: Hermann Hesse, Bericht aus Normalien. Humoristische Erzählungen, Gedichte und Anekdoten. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Volker Michels, Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1986, S. 193.

[8] Hermann Hesse, Eigensinn macht Spaß, Berlin, Insel, 9. Auflage 2015.